Die Wirkstoffe
der Aloe Vera können den Stoffwechsel beeinflussen und dies hat eine spürbare Energetisierung
zur Folge.
Aber auch von
außen kann Aloe maßgeblich zum Wohlbefinden beitragen.
Das Aloe Vera Gel (=Blattmark) hat dank der Saponine
eine reinigende Wirkung, dank der vorhandenen Lignine dringt es tief
in die oberen Hautschichten ein.
- Es wirkt bei
äußerer Anwendung keimtötend
und schmerzstillend
(insbesondere bei Gelenk- und Muskelschmerzen).
- Es tötet
Bakterien, Viren + Pilze, wenn es als Konzentrat mehrere
Stunden in Kontakt mit dem erkrankten Gewebe bleibt.
- Es stillt
Blutungen.
- Es fungiert
als natürlicher Feuchtigkeitsregulator
der Haut.
- Es fördert
das Zellwachstum und damit die Wundheilung.
Die
Aloe gehört zu den ältesten, in der Naturheilkunde verwendeten Pflanzen.
Ihre pflegende Wirkung und ihr hoher gesundheitlicher Wert war schon
in vorchristlicher Zeit bekannt.
Die ältesten Aufzeichnungen über das Allround-Talent Aloe Vera stammen
aus Ägypten: sie werden auf etwa 6000 Jahre geschätzt. „Blut der Götter“
wurde die Aloe dort genannt. Man sagte ihr nach, dass sie ewige Schönheit
und Unvergänglichkeit bringe, und verwendete sie auch zur Einbalsamierung
der Toten. Wegen ihrer mystischen Bedeutung gab es um die Pyramiden
herum große Pflanzungen und die Straßen zum legendären Tal der Könige
waren gesäumt von Aloe, die den verstorbenen Pharaonen auf dem Weg
ins Jenseits als Medizin und Wegzehrung zugedacht war.
Auch bei den
Indianern Nord- und Südamerikas existierte bereits die Kenntnis über
die Wirkungsweise der Aloe-Pflanze. Bei den Maya war sie gar als „Quelle
der ewigen Jugend“ bekannt und geschätzt.
Griechen und
Römer wußten ebenfalls um die Wirkung der Aloe und schätzten sie als
Mittel für Gesundheit, Schönheit und Glück.
In der chinesischen
Kultur war die Aloe schon zu Zeiten von Marco Polos Forschungsreisen
fester Bestandteil medizinscher Behandlungen. Das Heilbuch des Shih-Shen
bezeichnet es als „Mittel zur Harmonie“, im Reich der Mitte ein zentraler
Lebenswert.
Eine ähnliche Wertschätzung erfuhr die Aloe in Japan. Dort wurde sie
als „königliche Pflanze“ verzehrt, als Saft getrunken und von Samurai
für Einreibungen verwendet.
Berühmte
Aloe-Anwender
Schon Cleopatra
und Nofretete sollen diese Wunderpflanze für Ihre Schönheit eingesetzt
haben.
Alexander der
Große führte sie, in Wagen gepflanzt, auf seinen Feldzügen mit.
Mit Aloe-Blattgel
lies Christoph Columbus Verletzte bei seinen Reisen behandeln.
Von den Mayas
ist überliefert, dass sie besonders vielseitige Rezepturen kannten.
Auch Hippokrates
empfahl die „Wüstenlilie“ bei Haarausfall, schlecht heilenden Geschwüren
sowie Magen-Darm-Beschwerden.
Trotz ihres
unbestrittenen gesundheitlichen Wertes und ihrer über Generationen
andauernden erfolgreichen Anwendung in der Volksmedizin und durch
Heilkunde-Kapazitäten wie Paracelsus, Hippokrates, Hildegard von
Bingen oder Pfarrer Kneipp; wissenschaftlich
untersucht wurde die „Wunderpflanze der alten Ägypter“ erst seit den 30er Jahren des letzten Jahr-hunderts.
Heute ist nachgewiesen, dass sie tatsächlich erstaunliche Qualitäten
und eine große Anzahl von Inhaltsstoffen besitzt.